Betriebskonzeption Fährhafen Mukran

Mitte der 1990er Jahre erweiterte die Fährhafen Sassnitz-Mukran GmbH mit einem 175-Mio-DM-Projekt die in russischer Breitspur bestehenden Fähranlagen um einen Regelspurteil. Deshalb konnte 1998 der Fährbetrieb nach Schweden aus dem Stadtgebiet Sassnitz nach Mukran verlagert werden.

Die Büros Greifswald und Schwerin der DE-Consult planten alle Gewerke für die Erstellung der Eisenbahnanlagen. Die am Prozeß Beteiligten mit Reichsbahn-Erfahrungshorizont forderten von der Fährhafen Sassnitz-Mukran GmbH die Errichtung von Güter- und Personenverkehrsanlagen in einem Ausmaß, das den bis dato hohen Schienenanteil für die Zukunft steigend prognostizierte. Dank hoher Förderquote konnten die Forderungen erfüllt werden.

 

Meine Arbeit

Als Mitarbeiter des Büros Greifswald der DE-Consult plante ich 1995/96 alle eisenbahnbetrieblichen Vorgänge durch und traf die Vorgaben zur Dimensionierung der Gleis- und Signalanlagen. In der Abstimmung mit den betroffenen Stellen der DB AG und DFO wurden die Mengenvorgaben deutlich nach oben verändert, sowohl für den Güterverkehr als auch für den Reisendenverkehr mit Fern- und Nahverkehrszügen.

Für eine Verkehrswende pro Schiene stehen in Mukran mit 110 km Gleisanlagen und 7 Fähranlegern nun deutlich ausreichend Kapazitäten zur Verfügung.